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Beitrag  Konservativer am Mi Apr 29 2009, 19:01

Wie lange sind wir noch die Eigentümer unseres eigenen Wasser?

Nach Plänen der EU soll die Schweiz ihren Wassersektor für ausländische Direktinvestoren öffnen. Die wachsende Weltbevölkerung lasse die Trinkwassernachfrage ohnehin anschwellen. Es liegen aber bereits auch EU-Pläne vor, das Trinkwasser europäisch zu verwalten, da die EU plant, die gesamte Bio-Masse zu verwalten.
Bei näherer Betrachtung dieser Angelegenheit tun sich dem Leser abgrundtiefe Szenarien auf, welche „die wilden Wasser“ im alten Wallis direkt harmlos erscheinen lassen:
Eine EU-kontrollierte Wasserwirtschaft würde nicht nur der Verbrauch von Frischwasser, sondern auch die Abwasserreinigung einschliessen
den Gemeinden würden nach wie vor das Inkasso vornehmen, aber die EU würde die Tarife festlegen und kassieren
wir würden so mit Monopolistischen Wassergebühren für unsere eigenes Wasser beglückt, egal ob dies die Privatwirtschaft oder die EU durchführt.
die Kraftwerke könnten zudem ein lukratives Zusatzgeschäft erhalten, indem sie das gebrauchte Wasser direkt in eine Trinkwasser-Pipeline nach Nirwana ableiten.
als Folge solcher Szenarien würde ein drastischer Rückgang der Mittellandquellen entstehen und dies würde die Wasserversorgung der Gemeinden zusammenbrechen lassen.
Da solche Pläne zwangsläufig in einem Desaster enden werden, sollte solchen Bestrebungen der Hochfinanz und der EU mit allen Mitteln entgegengetreten werden.
In Grossbritannien musste die Regierung nach 10 Jahren Höchstpreise für das Wasser einführen, weil viele Einwohner das Wasser nicht mehr kaufen konnten.
Die Investoren sehen darin ein Regulierungsrisiko und meinen, staatliche Vorschriften können die Gewinnaussichten empfindlich trüben!
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Beitrag  odin am Mo Mai 11 2009, 20:50

In der Schweizer Wirtschaft sind wir jedenfalls nicht mehr die Eigentümer...

Ich wüsste nicht weshalb wir wegen der EU mit dieser Planwirtschaft unsere eigene Lebensgrundlage beseitigen sollten? Wenn die anderen kein Wasser mehr haben, dann bringt unser Wasserschloss denen auch nichts mehr. Beispielsweise liegt es auch in deren Eigenverantwortung, mit der Wasservergeudung bei der Landwirtschaft herunter zu kommen ( gerade in südlichen Ländern bei Früchteanbau und/oder beim Anbau der Baumwolle [ siehe Aralsee]).

Was auf unseren Boden ist gehört uns ( wir müssen lediglich bei Kraftwerken die Restwassermenge beachten ). Das gleiche gilt für das Schwarze Gold der Saudis. Der Verkauf oder die Verpacktung ihrer Ressourcen liegen schliesslich in deren eigenen Ermessen. Die Saudis sind zu nichts verpflichtet. Und wenn die indigenen Völker schon selber über ihre Bodenschätze bestimmen dürfen, dann haben wir Schweizer das gleiche Recht beim Wasser!
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"Wassersammler

Beitrag  Konservativer am Mi Mai 13 2009, 11:04

odin schrieb:In der Schweizer Wirtschaft sind wir jedenfalls nicht mehr die Eigentümer...

Ich wüsste nicht weshalb wir wegen der EU mit dieser Planwirtschaft unsere eigene Lebensgrundlage beseitigen sollten? Wenn die anderen kein Wasser mehr haben, dann bringt unser Wasserschloss denen auch nichts mehr. Beispielsweise liegt es auch in deren Eigenverantwortung, mit der Wasservergeudung bei der Landwirtschaft herunter zu kommen ( gerade in südlichen Ländern bei Früchteanbau und/oder beim Anbau der Baumwolle [ siehe Aralsee]).

Was auf unseren Boden ist gehört uns ( wir müssen lediglich bei Kraftwerken die Restwassermenge beachten ). Das gleiche gilt für das Schwarze Gold der Saudis. Der Verkauf oder die Verpacktung ihrer Ressourcen liegen schliesslich in deren eigenen Ermessen. Die Saudis sind zu nichts verpflichtet. Und wenn die indigenen Völker schon selber über ihre Bodenschätze bestimmen dürfen, dann haben wir Schweizer das gleiche Recht beim Wasser!

Sie haben völlig Recht, denn Wasser wird innert wenigen Jahren wichtiger als Öl sein. Die Frage ist nur, ob unser EU-höriger Bundesrat dies auch noch verscherbelt wie das Gold, oder gar verschenkt ...
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