Mit der Komplementärmedizin sinken die KK-Prämien erst recht nie !!

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Mit der Komplementärmedizin sinken die KK-Prämien erst recht nie !!

Beitrag  odin am Fr Mai 08 2009, 22:49

Also ich verstehe nicht weshalb in einem SVP nahen Forum kein Abstimmungsthread zum Thema Komplementärmedizin besteht? Immerhin jammern die Schweizer über zu hohen Krankenkassenprämien. Nächstes Jahr sollen dann auch die KK-Prämien um durchschnittlich 10-15% ansteigen!! Und hier gibt es eben für mich schon zwei berechtigte Gründe, weshalb ich die Komplementärmedizin nicht stärker gewichten möchte: Komplementärmedizin ist eben keine Schulmedizin, weil deren Wirksamkeit nicht ausreichend wissenschaftlich belegt werden kann! So können wir die Kosten im Gesundheitswesen erst Recht nicht senken, wenn jetzt auch noch die Komplementärmedizin aufgewertet wird und diese plötzlich noch ein Bestandteil der Grundversicherung wird.

Etwas überspitzt gesagt haben all jene Stimmbürger, die diese Vorlage am 17. Mai unterstützen werden, tatsächlich nicht allen Tassen im Schrank...
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odin

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Die Abzockerei ist auch im Gesundheitswesen im Vormarsch!

Beitrag  franzwseibold am Sa Mai 09 2009, 03:24

@odin

Da haben Sie vollkommen Recht. Mit der Komplementärmedizin schröpfen dann auch Handaufleger, Gurus, Scharlatane und allerlei "psychologisches, undurchsichtiges, und esoterisch geschultes Gesindel die Krankenkassengelder. Wer kein ausgewiesener Schulmediziner ist, hat als (Pseudo-)Arzt und Wunderheiler im Gesundheitswesen nichts zu suchen.

«Und wenn ein Aussenstehender der Menschheit mit guten Ratschlägen und Tipps helfen kann soll derjenige das gefälligs kostenlos tun, das ist er den Mitmenschen schuldig.»


P.S.

In weiser Absicht hält sich die SVP zu diesem Thema in der Abstimmungskampagne zurück, sonst geht abermals ein Schuss nach hinten los. (Man kann ja noch viel lernen.)
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franzwseibold

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Zweiklassenmedizin

Beitrag  odin am Sa Mai 09 2009, 10:16

Noch etwas Komplementärmedizin, 10-15% höhere Krankenkassenprämien, eine Eintrittsgebühr für die Arztpraxen und die Zweiklassenmedizin ist komplett. Probleme werden so nicht gelöst, es entstehen nur neue. Die Kosten im Gesundheitswesen werden so nicht gesenkt.

Der Gipfel der Frechheit ist dann noch, dass man der OCD 10 Milliarden Franken verspricht, die UNO beschenkt wird und die Osteuropäer von uns auch noch mit Kohäsionszahlungen verhätschelt werden. Gleichzeitig liegen unsere Sozialwerke am Boden und der kleine Mann wird wie eine Zitrone ausgepresst. Wenn dieser Verhältnisblödsinn nicht bald aufhört wird die Schweiz zu einem Zweit- oder Drittweltland verkommen Crying or Very sad
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Re: Mit der Komplementärmedizin sinken die KK-Prämien erst recht nie !!

Beitrag  denkfähig am So Mai 10 2009, 01:46

Noch mehr in die oligatorische Krankenversicherung zu packen und im gleichen Atemzug zu verkünden, dass die Krankversicherungsprämien weiter zunehmen! affraid

Das verstehe ich nun schon überhaupt nicht. Stellt Euch nun mal vor am 17.Mai wird diese Vorlage angenommen. scratch
Jeder nur halbwegs vernünftige Mensch sollte merken, dass das Fass übervoll ist.

Darum NEIN NEIN NEIN.......
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Kosten im Gesundheitswesen

Beitrag  Konservativer am So Mai 10 2009, 17:36

denkfähig schrieb:Noch mehr in die oligatorische Krankenversicherung zu packen und im gleichen Atemzug zu verkünden, dass die Krankversicherungsprämien weiter zunehmen! affraid

Das verstehe ich nun schon überhaupt nicht. Stellt Euch nun mal vor am 17.Mai wird diese Vorlage angenommen. scratch
Jeder nur halbwegs vernünftige Mensch sollte merken, dass das Fass übervoll ist.

Darum NEIN NEIN NEIN.......

Sie haben völlig recht, es ist zu viel in die Normalversicherung eingepackt worden. Aber nehmen Sie einmal einem Kinde etwas weg, das Sie ihm vorher gegeben haben.
Ich denke da an Ultraschall etc.
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Re: Mit der Komplementärmedizin sinken die KK-Prämien erst recht nie !!

Beitrag  Roebi am Mo Mai 11 2009, 10:07

Komplementärmedizin: Wer anders als mit Nein stimmt, soll sich ja nie beschweren, dass die Krankenkassenprämien endlos steigen werden!
Für etwas hat man schliesslich Zusatzversicherungen. Diejenigen welche die Komplementärmedizin wollen, können dies mit einer Zusatzversicherung abschliessen!
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Re: Mit der Komplementärmedizin sinken die KK-Prämien erst recht nie !!

Beitrag  odin am Mo Mai 11 2009, 20:20

In dieser Wirtschaftskrise sprechen viele wieder von der Tugend der Bescheidenheit. Deshalb sollte man am 17. Mai die Komplementärmedizin von der Grundversicherung verbannen!!
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Jetzt geht das grosse Gejammer los!!

Beitrag  Roebi am Di Mai 26 2009, 15:43

Die KK-Prämien werden im nächsten zwischen 3 und 20% steigen!! Je nach Kanton und Versicherung. Jetzt höre ich schon genau diejenigen Jammern welche nocn vor gut einer Woche grossartig ja für die Komplementärmedizin gestimmt haben!! Es sind natürlich grösstenteils genau die gleichen!

Es ist jetzt endlich an der Zeit, dass etwas unternommen wird! Ich hoffe, dass die SVP irgendetwas unternehmen wird um den Bürger zu entlasten. Viele Familien laufen jetzt schon finanziell auf dem Zahnfleisch und wissen nicht mehr ein und aus.

So etwas darf nie und nimmer in einer so grossen Wirtschaftskrise geschehen wie jetzt, das bringt das Fass zum überlaufen!!
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Re: Mit der Komplementärmedizin sinken die KK-Prämien erst recht nie !!

Beitrag  denkfähig am Di Mai 26 2009, 16:35

Dass die KK-Prämie stetig steigt wundert nich überhaupt nicht.
Jeder der nicht begriffen hat, dass das Fass in der Grundversicherung übervoll ist hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

off topic:
Ich experimentiere selbst eine meiner Begleiterkrankungen mit einem biochemischen Funtionsmittel nach Dr. Schüssler komplementärmedizinisch zu lindern.l
Logischerweise ohne die Krankenkasse zu belasten.
Trotzdem ich über eine Linderung mehr als glücklich wäre verspüre ich nichts! Evil or Very Mad

Wir laufen mit Riesenschritten Richtung Katastophe wenn wir weiterhin keine Leistungen mehr selbst erbringen wollen. pale
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Beleidigende Sparvorschläge der Versicherungen

Beitrag  Konservativer am Di Mai 26 2009, 17:25

denkfähig schrieb:Dass die KK-Prämie stetig steigt wundert nich überhaupt nicht.
Jeder der nicht begriffen hat, dass das Fass in der Grundversicherung übervoll ist hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

off topic:
Ich experimentiere selbst eine meiner Begleiterkrankungen mit einem biochemischen Funtionsmittel nach Dr. Schüssler komplementärmedizinisch zu lindern.l
Logischerweise ohne die Krankenkasse zu belasten.
Trotzdem ich über eine Linderung mehr als glücklich wäre verspüre ich nichts! Evil or Very Mad

Wir laufen mit Riesenschritten Richtung Katastophe wenn wir weiterhin keine Leistungen mehr selbst erbringen wollen. pale

Die Gesundheitswesen-Mafia

Die Krankenkassen-Prämien steigen ins Unbezahlbare. Die Gesundheitskosten explodieren. Und im
Parlament bremsen einige Politiker alle richtigen Sparvorschläge. Weil sie andere Interessen vertreten.
Kein politisches Feld ist im Parlament so verfilzt wie der Gesundheitsbereich.
Der “Padre” ist der Staat, welcher defizitäre Spitäler betreibt und sich selber höhere Taxpunkte gibt, als
den anderen Player im Gesundheitswesen. Er lässt die ambulanten Spital-Kosten explodieren um damit
zu beweisen, wie “rentabel” die Kantonsspitäler arbeiten.
Ein Blick in die Interessenbindungen der Mitglieder der wichtigen Kommissionen für soziale Sicherheit
und Gesundheit (SGK) beweist das – im Ständerat wie im Nationalrat. Hier kommen zahlreiche
Interessenvertreter der Krankenkassen, der Ärzte, Spitäler und der Pharmaindustrie in die Quere. -
Logische Folge: gegenseitige Blockade und Schuldzuweisung.
Der Filz : Sie sind bei Krankenkassen angestellt, sitzen in den Verwaltungsräten der Krankenversicherer,
präsidieren den Dachverband der Krankenkassen oder sitzen in intransparenten Beiräten. Sie hocken in
den Aufsichtsgremien von Spitälern.
Das Tüpfchen auf dem i: Jedes Mitglied des Parlaments kann zwei Zutrittsberechtigungen ins Parlament
vergeben. Und siehe da, wo landen diese Badges, die auch den Zutritt zur heiligen Wandelhalle erlauben?
Bei den Lobbyisten, die die gleichen Interessen vertreten.
Und der Blick aufs ganze Parlament ist nicht besser: Dieses Jahr sitzen in der Bundesversammlung 13
Vertreter von Krankenversicherern, 49 von Ärzten, Spitälern und Pflege, 9 Vertreter der Pharmaindustrie
und 18 Abgeordnete der Privatversicherer. - Mit der Annahme der Komplementärmedizin ist ihnen nun
grüpnes Licht gegeben worden für weitere Aufschläge. Wie lange dauert es wohl, bis die Pharma-
Industrie diese Hersteller von billigeren Medikamenten auch aufgekauft hat wie die Generika-Hersteller?
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