Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

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Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  Konservativer am So Mai 03 2009, 19:04

Wegen der Schweizer Iran-Politik seien die Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel so schlecht wie noch nie, sagt Israels Botschafter Ilan Elgar in der «NZZ am Sonntag». Das Vorgehen der Schweiz vergleicht er mit der Appeasement-Politik gegenüber Hitler.

Wie damals in den dreissiger Jahren, als man die Tschechoslowakei dem Frieden zuliebe geopfert habe, sei es auch jetzt nicht möglich, eine gefährliche Regierung mit Zugeständnissen zur Mässigung zu bewegen, sagt Elgar in dem Interview. «Bei Typen wie Hitler oder Ahmadinedschad erreicht man auf diese Weise nichts.»

Eine bodenlose Frechheit eines notorischen Stänkeres, den unsere Höselertruppe in Bern sofort ausweisen sollte, denn seine Aussagen verstossen gegen das Antirassismus-Gesetz.
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Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  Kein Freund von Couchepin am Mo Mai 04 2009, 10:19

Wie damals in den dreissiger Jahren, als man die Tschechoslowakei dem Frieden zuliebe geopfert habe, sei es auch jetzt nicht möglich, eine gefährliche Regierung mit Zugeständnissen zur Mässigung zu bewegen, sagt Elgar in dem Interview. «Bei Typen wie Hitler oder Ahmadinedschad erreicht man auf diese Weise nichts.»

Mit dieser Aussage hat wohl der israelische Botschafter nicht ganz unrecht, ebenso mit seinem Vergleich zwischen Hitler und Ahmadinedschad. Was der Botschafter bei seinen harten Worten zuwenig berücksichtigt hat, ist der Umstand, dass die Schweiz eine Vermittlerrolle zwischen den USA und Iran übernommen hat, was wohl zwangsläufig Gespräche mit der iranischen Führung notwendig macht, sei diese noch so widerwärtig.

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Hier muss die Schweiz die Finger davon lassen

Beitrag  odin am Mo Mai 04 2009, 19:06

Der israelische Botschafter hat vollkommen Recht mit seinen Aussagen, auch wenn das einige Schweizer nicht gerne hören. Ich denke das auch bei einer Vermittlerrolle ein gewisser Minimalkonsenz vorhanden sein muss. Dieser ist aber nicht gegeben wenn ein iranischer Präsident seit Jahren öffentlich den Holocaust leugnet und Israel vernichten möchte. Deswegen hätte man schon lange von dieser Vermittlerrolle zurücktreten müssen. Unter solchen Vorzeichen trifft man keinen Holocaust Leugner und man nimmt auch so generell keine Vermittlerrolle ein. Schon nur deshalb weil ein Herr Merz sich ziemlich naiv verhaltet und dem rethorisch begabten Adolfinnedschad in die Propagandafalle lief.

Als neutrales Land hat die Schweiz schon von vornerein nicht als Vermittler zu agieren. Egal wenn man trifft, die jeweils andere Seite kann das immer negativ bewerten. Auch mit dem Nichtgesagten kann man unfreiwillig für eine Seite Partei ergreifen. Man kann auch nicht für zwei Streihähne vermittelt ( USA und Iran), wenn dadurch ein Dritter ( Israel) zu Schaden kommt. Man kann also gar nicht neutral in so einer Rolle vermitteln!

P.S. Es ist mir schon schleierhaft wo der israelische Botschafter das ARG verletzt haben soll ?? Wer wirklich das ARG kennt, der weiss das die Äusserungen des Botschafters nicht rassistisch waren. Die Äusserungen des iranischen Präsidenten verletzen allerdings sehr wohl das ARG.
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Re: Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  Jack am Mo Mai 04 2009, 19:48

odin schrieb:
Als neutrales Land hat die Schweiz schon von vornerein nicht als Vermittler zu agieren.

Im Prinzip müsste sie ja das nicht. Aber die Schweiz stellt eben als neutrales Land ihr sog. Schutzmachtmandat zur Verfügung, ein Teil der "guten Dienste" welches sie seit Jahrzehnten erfüllt und auch international geschätzt wird und welches die Schweiz in der Vergangenheit ausgezeichnet hat.

Nachlesen kann man das hier
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/topics/peasec/sec/goch/protpw.html

In neuerer Zeit haben die klassischen Schutzmachtmandate an Bedeutung verloren. Die Schweiz nimmt zur Zeit 4 Mandate wahr: Sie vertritt die USA in Kuba, Kuba in den USA, Iran in Ägypten und die USA im Iran.
Einzig die Interessenvertretung der USA im Iran basiert auf einem umfassenden Mandat. Die übrigen 3 Mandate sind eher formeller Natur: Die Geschäfte vor Ort werden von Interessensektionen der entsprechenden Länder mit eigenem Personal wahrgenommen. Diese Sektionen stehen unter schweizerischer Schutzherrschaft.

Insofern macht das schon Sinn, dass ein neutrales Land als sog. "Schutzmacht" auftritt und versucht, zwischen den verfeindeten Parteien zu vermitteln, gerade das zeichnet einen neutralen Staat aus. Neutral heisst nicht, einfach nur unbeteiligt danebenzustehen und sich aus der Verantwortung stehlen.

Natürlich ist die Haltung des iranischen Präsidenten bez. Holocaust zu verurteilen, aber haben die Amis denn kein Dreck am Stecken?

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was ist Neutral?

Beitrag  Konservativer am Mo Mai 04 2009, 19:55

Als neutrales Land hat die Schweiz schon von vornerein nicht als Vermittler zu agieren. Egal wenn man trifft, die jeweils andere Seite kann das immer negativ bewerten. Auch mit dem Nichtgesagten kann man unfreiwillig für eine Seite Partei ergreifen. Man kann auch nicht für zwei Streihähne vermittelt ( USA und Iran), wenn dadurch ein Dritter ( Israel) zu Schaden kommt. Man kann also gar nicht neutral in so einer Rolle vermitteln!

P.S. Es ist mir schon schleierhaft wo der israelische Botschafter das ARG verletzt haben soll ?? Wer wirklich das ARG kennt, der weiss das die Äusserungen des Botschafters nicht rassistisch waren. Die Äusserungen des iranischen Präsidenten verletzen allerdings sehr wohl das ARG.[/quote]

Ich sehe Neutral vielleicht etwas anders als ODIN und andere. Aber wir haben gelernt, dass es bedeutet, ALLE gleich zu behandeln.

Einem freien Land zu verweigern, mit wem seine Vertreter reden dürfen, verstösst klar gegen das ARG
<<< wer einer Person oder Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Etnie oder Religion ein Recht, ein Gut oder einen Dienst verweigert, handelt rassistisch >>>
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Re: Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  Jack am Mo Mai 04 2009, 20:28

Konservativer schrieb:Als neutrales Land hat die Schweiz schon von vornerein nicht als Vermittler zu agieren. Egal wenn man trifft, die jeweils andere Seite kann das immer negativ bewerten. Auch mit dem Nichtgesagten kann man unfreiwillig für eine Seite Partei ergreifen. Man kann auch nicht für zwei Streihähne vermittelt ( USA und Iran), wenn dadurch ein Dritter ( Israel) zu Schaden kommt. Man kann also gar nicht neutral in so einer Rolle vermitteln!

Natürlich muss die Schweiz nicht "von vornerein" als Vermittler auftreten, aber die Schweiz bietet nun mal diese nützliche Dienstleistung, deren Ursprung ja eigentlich im kalten Krieg liegt, in gutem Glauben an. Ja, diese "guten Dienste" gehen noch viel weiter zurück: im im Deutsch-Französischen Krieg von 1871, als 87'000 französische Soldaten in der Schweiz interniert wurden. Ich finde das noch ziemlich gut, da ein neutraler Staat sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen sollte, bloss weil er sich nun als "neutral" definiert. Und ja klar, man kann so auch zwischen die Fronten geraten, keine Frage. Ergo: Neutralität heisst nicht einfach "wegschauen mit Schulterzucken", wenn zwei sich auf dem Trottoir prügeln.

Cheers, Jack king
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Wem "helfen"?

Beitrag  Konservativer am Mo Mai 04 2009, 20:48

Ich finde das noch ziemlich gut, da ein neutraler Staat sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen sollte, bloss weil er sich nun als "neutral" definiert. Und ja klar, man kann so auch zwischen die Fronten geraten, keine Frage. Ergo: Neutralität heisst nicht einfach "wegschauen mit Schulterzucken", wenn zwei sich auf dem Trottoir prügeln.

Cheers, Jack king[/quote]

Neutralität hat nichts mit Humanität zu tun, lieber Jack.
Aber wem helfen Sie denn, wenn sich zwei prügeln ???
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Neutralität ist wenn man sich nicht in fremde Händel einmischt

Beitrag  odin am Mo Mai 04 2009, 21:26

t


Zuletzt von odin am Mo Mai 04 2009, 21:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  Jack am Mo Mai 04 2009, 21:28

Konservativer schrieb:
Neutralität hat nichts mit Humanität zu tun, lieber Jack.

Hi "Konservativer"

wo habe ich etwas von Humanität geschrieben? Question
Ist Humanität denn etwas schlimmes.....? Unser Staatswesen, welches im Grundlegenden auf der franz. Revolution, der Aufklärung, der Menschlichkeit und der Mediation basiert, hat ein grundlegendes Momentum der Humanität inne. Ebenso die sämtliche Historie im 20. Jh., welche die Schweiz als das gemacht haben was sie nun ist.

Konservativer schrieb:
Aber wem helfen Sie denn, wenn sich zwei prügeln ???

a) weglaufen
b) Partei ergreiffen
c) vermitteln

was würdest du wählen, als Schweiz?

Cheers, Jack king
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Re: Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  odin am Mo Mai 04 2009, 21:28

Konservativer schrieb:Einem freien Land zu verweigern, mit wem seine Vertreter reden dürfen, verstösst klar gegen das ARG
<<< wer einer Person oder Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Etnie oder Religion ein Recht, ein Gut oder einen Dienst verweigert, handelt rassistisch >>>

Konservativer & Jack

Sorry Konservativer, aber du kannst glaubs nicht richtig lesen. Der israelische Botschafter hat nicht einer Rasse, Ethnie oder Religion ein Gut oder einen Dienst verweigert. Von einer Rasse, Ethnie oder Religion Names " Schweizer Politiker " oder " Landesregierung " habe ich noch nie etwas gehört. Er kritisierte eine Landesregierung und nicht eine Rasse, Ethnie oder Religion. Dazu geniest der israelische Botschafter eh eine Immunität. Seine Äuserungen gehören zudem zur Meinungsfreiheit. Die Leugnung des Holocaust und der Aufruf zum Völkermord durch Adolfinnedschad dagegen sind nach Schweizer Recht klar rassistisch!!

Rassendiskriminierung

Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,

wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,

wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt,

wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Zurück zum Thema

Man kann es drehen und wenden wie man möchte: Die Schweiz kann bei solchen Vermittlungsdiensten nie neutral agieren. Durch Treffen, Gesten, dem Nichtgesagten oder dem Austragungsort kann man sich bei dieser oder der anderen Partei immer unbeliebt machen. Solche Anfeindungen wegen einer mangelhaften Neutralität haben wir ständig ( von Israel wegen unserer einseitigen Haltung zu den Palästinensern und den Iranern, wegen den fragwürdigen Kontakten zu den linken kolumbianischen FARC-Rebellen, der Schweizer Tibetpolitik etc.). Diese unsinige Politik von MCR und den Linken schadet nur unserer Neutralität. Als Internationaler Vermittler zu handeln ist mehr etwas für Gross- und Regionalmächte, die sich im Gegensatz zur Schweiz nicht als ausgesprochen neutral bezeichnen. Wenn sie sich dann trotz Neutralitätsbekundungen als parteiisch erweisen ist das weiter nicht verwunderlich. Die Neutralität bei uns war aber bis anhin eine echte Neutralität, zu der wir unbedingt Sorge tragen sollten

Die Schweiz sollte nicht als Vermittler agieren und zwischen den Streitparteien selber vermitteln. Man sollte sich darauf beschränken den Konfliktparteien in der Schweiz einen Verhandlungort zur Verfügung zu stellen. Dort müssen die Streithähne dann das Problem selber lösen, bzw. andere Staaten dürfen sich auch daran beteiligen, falls das von beiden Seiten gewünscht wird.

Das mit der Burbakiarmee ist eine edle Sache. Ich weiss aber nicht ob das unbedingt etwas mit der Neutralität zu tun hat?? Jedes Land interniert doch fremde Soldaten wenn diese gewollt oder ungewollt ins Land gelangen?
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An den Lehrmeister

Beitrag  Konservativer am Di Mai 05 2009, 09:32

odin schrieb:
Konservativer schrieb:Einem freien Land zu verweigern, mit wem seine Vertreter reden dürfen, verstösst klar gegen das ARG
<<< wer einer Person oder Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Etnie oder Religion ein Recht, ein Gut oder einen Dienst verweigert, handelt rassistisch >>>

Konservativer & Jack

Sorry Konservativer, aber du kannst glaubs nicht richtig lesen. Der israelische Botschafter hat nicht einer Rasse, Ethnie oder Religion ein Gut oder einen Dienst verweigert. Von einer Rasse, Ethnie oder Religion Names " Schweizer Politiker " oder " Landesregierung " habe ich noch nie etwas gehört. Er kritisierte eine Landesregierung und nicht eine Rasse, Ethnie oder Religion. Dazu geniest der israelische Botschafter eh eine Immunität. Seine Äuserungen gehören zudem zur Meinungsfreiheit. Die Leugnung des Holocaust und der Aufruf zum Völkermord durch Adolfinnedschad dagegen sind nach Schweizer Recht klar rassistisch!!

Rassendiskriminierung

Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft,

wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Rasse, Ethnie oder Religion gerichtet sind,

wer mit dem gleichen Ziel Propagandaaktionen organisiert, fördert oder daran teilnimmt,

wer öffentlich durch Wort, Schrift, Bild, Gebärden, Tätlichkeiten oder in anderer Weise eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion in einer gegen die Menschenwürde verstossenden Weise herabsetzt oder diskriminiert oder aus einem dieser Gründe Völkermord oder andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit leugnet, gröblich verharmlost oder zu rechtfertigen sucht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Zurück zum Thema

Man kann es drehen und wenden wie man möchte: Die Schweiz kann bei solchen Vermittlungsdiensten nie neutral agieren. Durch Treffen, Gesten, dem Nichtgesagten oder dem Austragungsort kann man sich bei dieser oder der anderen Partei immer unbeliebt machen. Solche Anfeindungen wegen einer mangelhaften Neutralität haben wir ständig ( von Israel wegen unserer einseitigen Haltung zu den Palästinensern und den Iranern, wegen den fragwürdigen Kontakten zu den linken kolumbianischen FARC-Rebellen, der Schweizer Tibetpolitik etc.). Diese unsinige Politik von MCR und den Linken schadet nur unserer Neutralität. Als Internationaler Vermittler zu handeln ist mehr etwas für Gross- und Regionalmächte, die sich im Gegensatz zur Schweiz nicht als ausgesprochen neutral bezeichnen. Wenn sie sich dann trotz Neutralitätsbekundungen als parteiisch erweisen ist das weiter nicht verwunderlich. Die Neutralität bei uns war aber bis anhin eine echte Neutralität, zu der wir unbedingt Sorge tragen sollten

Die Schweiz sollte nicht als Vermittler agieren und zwischen den Streitparteien selber vermitteln. Man sollte sich darauf beschränken den Konfliktparteien in der Schweiz einen Verhandlungort zur Verfügung zu stellen. Dort müssen die Streithähne dann das Problem selber lösen, bzw. andere Staaten dürfen sich auch daran beteiligen, falls das von beiden Seiten gewünscht wird.

Das mit der Burbakiarmee ist eine edle Sache. Ich weiss aber nicht ob das unbedingt etwas mit der Neutralität zu tun hat?? Jedes Land interniert doch fremde Soldaten wenn diese gewollt oder ungewollt ins Land gelangen?
Ich habs geschnallt und Sie haben es mir bestätigt. Das ARG ist nur für Schweizer Trottel und wir sind keine Rasse. Es gibt nur die Auserwählten . . .
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Re: Brauchen wir überhaupt einen israelischen Botschafter?

Beitrag  odin am Di Mai 05 2009, 18:37

Konservativer schrieb:
Ich habs geschnallt und Sie haben es mir bestätigt. Das ARG ist nur für Schweizer Trottel und wir sind keine Rasse. Es gibt nur die Auserwählten . . .
Nö, geschnallt haben Sie es nicht. Es liegen Welten zwischen dem was der israelische Botschafter gesagt hat und dem was der Adolfinnedschad gesagt hat. Der erstere hat eine Regierung und einen Regierungsvertreter kritisiert, der letztere eine Rasse verunglimpft und mit der Vernichtung des jüdischen Staates gedroht. Ich hoffe Sie sind sich jetzt im klaren darüber, dass sich eine Regierung nicht als Rasse einordnen lässt und das dies rein gar nichts mit Rassismus zu tun hat. Man muss auch kein Lehrmeister sein um so etwas zu erkennen.
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Schweizer sind keine Rasse?

Beitrag  Konservativer am Di Mai 05 2009, 19:03

odin schrieb:
Konservativer schrieb:
Ich habs geschnallt und Sie haben es mir bestätigt. Das ARG ist nur für Schweizer Trottel und wir sind keine Rasse. Es gibt nur die Auserwählten . . .
Nö, geschnallt haben Sie es nicht. Es liegen Welten zwischen dem was der israelische Botschafter gesagt hat und dem was der Adolfinnedschad gesagt hat. Der erstere hat eine Regierung und einen Regierungsvertreter kritisiert, der letztere eine Rasse verunglimpft und mit der Vernichtung des jüdischen Staates gedroht. Ich hoffe Sie sind sich jetzt im klaren darüber, dass sich eine Regierung nicht als Rasse einordnen lässt und das dies rein gar nichts mit Rassismus zu tun hat. Man muss auch kein Lehrmeister sein um so etwas zu erkennen.

Mich interessiert ein feuchten Dreck nicht was der iranische Vertreter sagt. Er hat ja nicht und beleidigt und das Andere geht mich nichts an.
Dies im Gegensatz zum israelischen Botschafter, der bei jeder Gelegenheit ausruft. Für mich ist er deshalb eine Persona non grata.
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Es wurde vom israelischen Botschafter die Schweizer Regierung kritisiert und nicht das Schweizer Volk

Beitrag  odin am Di Mai 05 2009, 19:37

Konservativer schrieb:

Mich interessiert ein feuchten Dreck nicht was der iranische Vertreter sagt. Er hat ja nicht und beleidigt und das Andere geht mich nichts an.
Dies im Gegensatz zum israelischen Botschafter, der bei jeder Gelegenheit ausruft. Für mich ist er deshalb eine Persona non grata.
Am nächsten Tag hat der Adolfinnedschad natürlich nicht das jüdische Volk beleidigt und dieses nicht in den Dreck gezogen. Und das der iranische Präsi Israel von der Landkarte beseitigen möchte und nach Atombomben strebt ist natürlich auch keine Beleidigung und geht Sie nichts an. Auch dann nicht wenn diese Äusserungen schon mehrfach und schon vor dem Treffen mit Merz gefallen sind.




Das Sie hier die Rollen vertauschen und einen Judenhasser und Holocaustleugner quasi verharmlosen finde ich schon ziemlich bedenklich. Ich hoffe schwer das Sie Ihre Aussagen überdenken und oder etwas anderes gemeint haben. Dann nehme ich gerne meine Anschuldigungen zurück. Ansonsten müssen Sie mir Ihre Verharmlosungen und geschmacklosen Verdrehungen nicht mehr mitteilen.
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Schreibfehler

Beitrag  Konservativer am Mi Mai 06 2009, 12:43

[quote="odin"][quote="Konservativer"]

Mich interessiert ein feuchten Dreck nicht was der iranische Vertreter sagt. Er hat ja nicht und beleidigt und das Andere geht mich nichts an.

[color=blue]Ein Wort ist mir verloren gegangen. Nämlich "Mich hat er ja nicht beleidigt"
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