Der Biometrische Pass

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Die Gegner hätten eigentlich die Vorlage haushoch verwerfen müssen...

Beitrag  odin am Do Mai 21 2009, 12:10

Konservativer schrieb:

Oh Odin, Sie reden wie ein Bundesbeamter der in die EU will. Sie könnte das Volk also nicht um Hilfe anrufen, wenn es in Not ist, wie früher die Wickinger!
Betreffs Kreditkarten, Handy-Vertrag, E-Banking kann ich Ihnen sagen, dass ich bis heute ohne diesen Scheiss ausgekommen bin und es auch so halten will.
Der Grund für meine Abneigung gegen alle Daten-Sammeleinrichtung liegt viele Jahre zurück.
Ich kam in einem vollbesetzten Jumbo im Flughafen Kloten an und es hatte am Zoll eine Riesenschlange.
Ich schaute mich ein wenig um und sah da jeden Menge ausländische Pässe. Ich war der Einzige mit einem Roten. Der Zöllner winkte nach kurzem Blick alle durch. (Es waren vermutlich Touristen!)

Als ich meinen Pass zeigte, wendete sich der Zöllner nach dem Computer um und begann zu "töggelen". Dann drehte ewr sich wieder um und fragte mich strahlend, ob ich wieder zum Fischen gefahren sei!!!

Und zum Schluss noch wegen der blauen Farbe, die ich verwende. Ich habe zwar blaues Blut in den Adern, aber ich habe keinen eigenen Feldherrn . . .
Die Abstimmung über den biometrischen Pass war eine individuelle Entscheidungsfindung und nicht eine EU-Vorlage. Sonst hätte ich nicht für diesen Pass votiert. Das sieht man auch am Fleckenteppich beim Abstimmungsresultat. Wenn das wirklich eine EU Vorlage gewesen wäre, dann hätten die Westschweizer und Basler der Vorlage deutlich zugestimmt. Bei einer EU-Vorlage hätte die SP-Basis geschlossen dafür und die SVP Basis geschlossen gegen den Pass votiert. Beide Parteien konnten aber nicht geschlossen ihre eigene Basis mobilisieren. Gegner und Befürworter lagen in beiden Parteien fast gleich auf. Die SVP, SP und die Grünen hätten diese Abstimmung eigentlich deutlich gewinnen müssen, wenn man deren Wähleranteile zusammenzählt ( 58%). Demzufolge war bei dieser Ausgangslage der Sieg der Befürworter eine Sensation.

Der Beamte der seiner Zeit am Compi rummtöggelte hatte schon damals Zugriff auf eine zentrale Datenbank. Darum sind Ihre heutigen Vorbehalte gegen eine zentrale Datenbank unlogisch und nicht konsequent. Meine Freiheit wird zum Glück nicht beschnitten, wenn Sie kein Handy, Kreditkarten und E-Banking benötigen. Das ist Ihre Wahlfreiheit. Bei einem Nein zum biometrischen Pass hingegen, hätten Sie die Reisefreiheit all jener in Frage gestellt, die aus beruflichen oder touristischen Gründen darauf angewiesen sind. Die ausländischen Touristen würden dann die Schweiz eher meiden wenn diese zur Einreise ein Visum benötigen würden. Mit dem Ja hat man aber der Wirtschaft und dem Tourismus keinen Schaden zugefügt. Es zwingt Sie niemand zum biometrischen Pass und es zwingt Sie auch niemand ins Ausland zu reisen. Sie können auch im Wägitallersee fischen.

Ich jedenfalls hatte noch nie Probleme am Schweizer Zoll. Ich weiss natürlich auch nicht, ob Sie sich damals bei der Kontrolle nicht auffällig verhalten hatten. Ich kann Ihnen aber versichern, dass der Adel im 21 Jahrhundert zu nichts mehr verpflichtet. Die blaue Textfarbe verleiht dem heute keine andere Bedeutung. Bleibt zu hoffen das Sie als Blaublut die Demokratie achten und nicht der Monarchie nachtrauern...

P.S Wie man Zitate optisch richtig hervorhebt ist Ihnen anscheinend entgangen.
Gruss odin
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Reisefreiheit ?

Beitrag  Konservativer am Do Mai 21 2009, 16:16

Bei einem Nein zum biometrischen Pass hingegen, hätten Sie die Reisefreiheit all jener in Frage gestellt, die aus beruflichen oder touristischen Gründen darauf angewiesen sind. Die ausländischen Touristen würden dann die Schweiz eher meiden wenn diese zur Einreise ein Visum benötigen würden. Mit dem Ja hat man aber der Wirtschaft und dem Tourismus keinen Schaden zugefügt. Es zwingt Sie niemand zum biometrischen Pass und es zwingt Sie auch niemand ins Ausland zu reisen. Sie können auch im Wägitallersee fischen.

Ich jedenfalls hatte noch nie Probleme am Schweizer Zoll. Ich weiss natürlich auch nicht, ob Sie sich damals bei der Kontrolle nicht auffällig verhalten hatten. Ich kann Ihnen aber versichern, dass der Adel im 21 Jahrhundert zu nichts mehr verpflichtet. Die blaue Textfarbe verleiht dem heute keine andere Bedeutung. Bleibt zu hoffen das Sie als Blaublut die Demokratie achten und nicht der Monarchie nachtrauern...

P.S Wie man Zitate optisch richtig hervorhebt ist Ihnen anscheinend entgangen.
Gruss odin[/quote]

Grüetzi Herr General,

Sie haben in den meisten Fällen recht. Aber wenn Sie dem freies Reisen sagen, wo Sie NOCH MEHR kontrolliert werden, ist mir schleierhaft, wo man sogar im JPS nachschauen kann, wo sie gewesen sind.
Eine der grossen Lügen der BIO-Gilde und des Lüger-Schlümpflein war die Behauptung, dass ein Tourist die Schweiz meiden würde, wenn er ein Visum haben müsste.

Ja Himmel Sterna Milliona, es zwingt die Schweiz ja niemand, ein Visum zu verlangen!!!

Also bis zum nächsten Gefecht, wo Sie wieder etwas zäuseln können . . .
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Das Internet birgt die grössere Gefahr als der biometrische Pass

Beitrag  odin am Di Jun 30 2009, 21:07

Mein lieber Aristokrat, selbstverständlich wäre es denkbar, den Chinesen, Russen, Inder und allen anderen das Visum für die Einreise in die Schweiz zu erlassen. Jedes Land bestimmt selber, Bürger welcher Länder ein Visum brauchen. Meistens wird das jedoch reziprok gehandhabt, in bilateralen Abkommen. Es ist theoretisch denkbar, dass die Schweiz mit jedem einzelnen Land die Abkommen neu hätte verhandeln und die gegenseitige visumspflicht abschaffen können. Dies wäre jedoch nicht im Interesse der Schweiz, u.a. aufgrund von Sicherheitsfragen. Das die österreichischen Berge ebenso schön sind wie unsere wissen auch die Asiaten...

Das die Daten auf dem neuen biometrischen Pass hoch sensibel sind ist einfach lächerlich. Das sind eigentlich die gleichen Daten wie beim alten Pass. Dort machte man keine Theater, obwohl auch hier eine zentrale Dtenbank gefürht wurde!! Die dortigen Angaben zu Signalemeint, Augenfarbe, Wohnort etc. waren auch biometrische Daten. Nun kommt einfach noch der biometrische Fingerabdruck hinzu.

Das diese nur zentral gelagert werden können und nicht dezentral ist eigentlich logisch. Nur so kann man Passverluste schnell ersetzen. Bei Ereignissen mit vielen Toten Schweizern hätten wir ohne zentrale Datenbank ein riesen Problem bei der Identifizierung der Opfer. Bei einer dezentralen Datenbanken ist doch das Missbrauchsrisiko viel grösser. Man verliert hier eher die Übersicht über die Zugriffsberechtigen, wenn die Daten bei zahlreichen Amtsstellen und PC's abrufbar sind. Oder weshalb wohl wurde neulich die Person ermittelt, die in Zürich bei der STAPO über den PC Polizeiprotokole einholte und diese an die Medien weitergab? Das war nur möglich weil die Daten zentral gespeichert wurden und man die Leute mit Zugriffsmöglichkeit gut eruieren konnte. So war es auch bei der Pornoaffäre in der jurasischen Verwaltung. Bei dezentralen Datenbanken verliert man schnell die Übersicht wer was, wo und an welchem PC gemacht hat.

Wirklich sensibel sind dann schon meine Patientendaten die von Versicherungen elektronisch erfasst werden. Was ist wenn der Arbeitgeber über die befreundete Arztgehilfin etwas sensibles von mir erfährt? Und was ist mit den Daten die ich angeben muss bei einem Mitgliederkonto / Registrierungen im Internet, die ausdrücklich als vertraulich behandelt werden? Wer garantiert mir hier die Sicherheit der Daten?? Und werden wirklich die persönlichen Daten von mir gelöscht, wenn ich einen Account lösche?? Wer garantiert mir das meine Daten und Konten beim E-Banking und Kreditkartengeschäften im Internet nicht von der Bank oder Dritten missbraucht werden?? Was ist mit den Websites wo man öffentlich Nachbarn diffamieren kann? Was ist mit dem Partyfotos und Filmchen, auf denen ich abgebildet bin und die ins Netz gestellt werden, obwohl ich dazu kein Einverständnis gegeben habe?? Muss der Chef so erfahren wie ich auf Mallorca meine Partys gefeiert habe??

Datenschützer schlägt Alarm bei Faceboock und E-Health
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